Papilio – So gelingt Prävention bereits im Kindergarten
LOTTO Hamburg und BARMER/GEK fördern Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm Papilio“ für Hamburger Kindergärten
Ende 2006 fand die Auftaktveranstaltung für Papilio in Hamburg statt. Die beteiligten Projektpartner sind neben LOTTO Hamburg die BARMER GEK, die Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. und das beta Institut in Augsburg.Was ist Papilio?
Papilio ist ein pädagogisches Programm in Kindergärten zur frühzeitigen Vorbeugung von Verhaltensproblemen und zur Förderung von sozial-emotionaler Kompetenz. Ziel ist, die psychosoziale Gesundheit der Kinder zu fördern, damit sie später die Möglichkeit haben, den Risiken, die zu Sucht- und Gewaltverhalten führen können, selbstbewusst zu begegnen. Eines der bekanntesten Elemente aus diesem Programm ist das Stück „Paula und die Kistenkobolde“ der Augsburger Puppenkiste. Die Kistenkobolde Heulibold (Trauer), Bibberbold (Angst), Zornibold (Wut) und Freudibold (Freude) zeigen die vier Basisgefühle und Paula reklärt spielerisch und kindgerecht, dass diese Gefühle normal sind und wie man mit ihnen umgehen kann.
LOTTO Hamburg ist von der erfolgreichen Wirkung und der Nachhaltigkeit des Papilio-Programms für die Hamburger Kinder überzeugt und unterstützt deshalb zusammen mit der BARMER GEK den Einsatz von Papilio in Hamburger Kindergärten. Finanziell gefördert wird die Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher zu Papilio-Kindergärtnern. Ziel ist es, über 400 Hamburger Erziehern diese Ausbildung kostengünstig zu ermöglichen.
Das Präventionsprogramm Papilio hat auch den Hamburger Senat überzeugt. Es wurde 2008 in das Handlungskonzept des Hamburger Senats gegen Kinder- und Jugendgewalt aufgenommen und wird inzwischen ebenfalls von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziell gefördert.
Inzwischen sind 8 Trainer, 150 Erzieherinnen aus 30 Kindergärten geschult und rund 2.000 Kinder profitieren von dem ganzheitlichen, modular aufgebauten Programm.
Weitere Informationen zu Papilio erhalten Sie unter
www.papilio.de
sowie bei der koordinierenden Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. unter Tel. 040 / 284 99 180.