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Hilfe für Angehörige
Eine Glücksspielsucht belastet nicht nur die betroffenen Glücksspielsüchtigen selbst, sondern stellt auch für die Angehörigen, Kollegen und Freunde eine Belastung dar. Die Angehörigen und Freunde sind direkt oder indirekt von den u.U. erheblichen gesundheitlichen und sozialen Problemen, die mit einer Glücksspielsucht einhergehen können, konfrontiert und belastet.
Solche Probleme können sein:

  • hohe Verschuldung
  • wiederholtes Geldleihen bei Angehörigen und Freunden
  • Konflikte in der Partnerschaft und am Arbeitsplatz
  • Vereinsamung / Isolation
  • depressive Verstimmungen
  • Beschaffungsdelikte


Im Bestreben dem Verwandten oder Freund helfen zu wollen, werden nicht selten Geld verliehen, Schulden für den Betroffenen beglichen oder das Problem der Spielsucht nach außen hin vertuscht.
Eine gut gemeinte Geste dieser Art ist aber für die Betroffenen keine Hilfe, sondern eine Einladung, weiterzumachen.
Um der Schuldenfalle zu entkommen, infomieren Sie sich hier über die Möglichkeiten einer Fremdsperre.
Die Verstrickung der Angehörigen führt im schlimmsten Falle dazu, dass auch sie krank werden und Symptome wie z.B.

  • Schlafstörungen
  • Ängste
  • Unruhe
  • Antriebs- und Lustlosigkeit
  • körperliche und seelische Erschöpfung


entwickeln.
Damit Sie - als Angehörige von spielsüchtigen Menschen - sich nicht diesen gesundheitlichen Risiken aussetzen, zögern sie nicht, eine Beratungsstelle zu kontaktieren.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch in der Broschüre "Glückspielsucht - Erste Hilfe für Angehörige" .